29.06.2023

Öl- und Heizölpreise aktuell

Nachdem die Ölpreis am Dienstag noch gefallen sind, konnten Sie nun wieder etwas Boden gut machen. Ausschlaggebend dafür war die Meldung des American Petrolium Institute, dass die Ölreserven in den USA merklich gefallen sind. Der Rückgang belief sich innerhalb einer Woche auf etwa 2,4 Millionen Barrel. Wie lange dies den Ölpreis stützen kann, bleibt abzuwarten, den der aktuell wichtigste preisbildende Faktor bleibt die konjunkturelle Entwicklung der Industriestaaten weltweit. Und hier gilt die Aufmerksamkeit insbebsondere der Zinsentwicklung, den Leitzinserhöhungen würgen die Konjunktur ab und sowohl die Federal Reserve als auch die EZB sind mit den Erhöhungen wohl nicht am Ende und das obwohl positive Signale für die Inflationsentwicklung bisher ausblieben - die neuerlichen Senkungen der Inflationswerte geht vollständig auf sinkende Energiekosten und fallende Lebensmittelpreise zurück. 

Brent

Wie immer reagieren die Heizöl- und Dieselpreise mit Verzögerung und gedämpft auf die Entwicklungen an der Börse, so dass beide aktuell eher noch nachgeben, allerdings könnten diese in den nächsten Tagen der Börsenentwicklung von heute folgen und in den nächsten Tagen wieder etwas teurer werden.

Heizoel

Auch wenn der Euro gegenüber dem Dollar im Juni immer wieder Boden gutmachen konnte, ist dies auch immer von kürzeren Einbrüchen geprägt. Da Roh- und Gasöl in US-Dollar gehandelt werden, sind die Rohstoffe für die europäischen Währungsverbund günstiger wenn der Euro stark ist. Für den Export ist es allerdings eher umgekehrt, da die Produkte im Ausland teurer werden, wenn der Euro erstarkt und dadurch der Absatz sinkt.

euroDollar


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